Im Rahmen unserer Q4 Teamweek haben wir uns bei Klixpert bewusst Zeit genommen, um einen Schritt zurückzugehen. Nicht, um neue Tools zu testen oder kurzfristige Taktiken zu diskutieren, sondern um gemeinsam einzuordnen, wie sich Suche, Content und Sichtbarkeit aktuell verändern – und was das für unsere Arbeit bedeutet.
Die Ausgangslage ist klar: Suchmaschinen entwickeln sich zunehmend zu Antwortsystemen, KI beeinflusst Suchverhalten und Entscheidungsprozesse, und klassische Kennzahlen wie Klicks oder Sessions verlieren an Aussagekraft. Gleichzeitig bleiben Vertrauen, Marke und Relevanz entscheidend.
Unser Ziel in der Teamweek war es daher, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen:
- Welche Themen sind für modernes SEO und Content-Marketing wirklich relevant?
- Und wo werden wir als Agentur unseren Fokus künftig noch stärker setzen?
Die Sessions waren bewusst strategisch angelegt. Sie sollten Orientierung geben, Zusammenhänge sichtbar machen und eine klare Richtung vorzeichnen – nicht alles im Detail erklären. Die inhaltlichen Vertiefungen zu einzelnen Themen bauen wir laufend in unserem Growth Blog weiter aus.
Diese Themen haben wir in der Q4 Teamweek behandelt
Im Mittelpunkt der Q4 Teamweek stand die Frage, wie sich Sichtbarkeit in Search und KI aktuell verändert – und welche Faktoren künftig wirklich entscheidend sind. Dabei ging es weniger um einzelne Disziplinen, sondern um das Zusammenspiel mehrerer Ebenen.
Ein zentraler Treiber dafür ist der Wandel des Suchverhaltens. Christoph Mair hat hier aufgezeigt, wie klassische Suchergebnisse zunehmend durch AI Overviews, direkte Antworten und neue Suchinterfaces ergänzt werden. Immer mehr Suchanfragen enden ohne Klick, während Marken trotzdem sichtbar bleiben oder sogar an Wirkung gewinnen.
Darauf aufbauend haben wir die Rolle von SEO als Fundament eingeordnet. SEO bleibt relevant, verändert aber seine Funktion: Weg von reinem Traffic-Denken, hin zu Struktur, Verständlichkeit und Vertrauen – sowohl für Suchmaschinen als auch für KI-Systeme.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erweiterung von SEO durch GEO, AEO und AIO. Ich, Bernhard Wallner, habe dabei eingeordnet, wie diese Konzepte helfen, Sichtbarkeit dort aufzubauen, wo klassische Rankings allein nicht mehr ausreichen – etwa in KI-Antworten und direkten Antwortformaten.
Auch Visual Search war ein wichtiges Thema. Bilder und Videos entwickeln sich zu eigenständigen Relevanzsignalen, sowohl in der klassischen Suche als auch in KI-Systemen. Qualität, Kontext und Einzigartigkeit von Visuals gewinnen weiter an Bedeutung.
Ergänzend dazu haben wir über Struktur, Schema Markup und interne Verlinkung gesprochen. Sie bilden die Basis dafür, dass Inhalte korrekt eingeordnet, verknüpft und ausgespielt werden können – insbesondere in KI-gestützten Systemen.
Abschließend ging es um Content-Produktion mit KI sowie die Rolle von Brand, Storytelling und Social Media. Jasmin Nimmervoll hat dabei gezeigt, warum Inhalte nicht nur gefunden, sondern auch verstanden, erinnert und eingeordnet werden müssen. Marke und konsistente Kommunikation spielen dabei eine immer größere Rolle.



Was sich für uns klar bestätigt hat
Die Q4 Teamweek hat viele Entwicklungen bestätigt, die wir in der täglichen Arbeit bereits beobachten. Vor allem eines wurde deutlich: Sichtbarkeit funktioniert heute anders als noch vor wenigen Jahren – und die Arbeitsweise ebenso.
SEO bleibt die notwendige Basis, reicht für sich allein aber nicht mehr aus. Inhalte müssen verständlich, strukturiert und zitierfähig sein – für Menschen genauso wie für KI-Systeme. Sichtbarkeit entsteht zunehmend auch dort, wo kein Klick mehr stattfindet, Wirkung aber dennoch vorhanden ist. Das muss auch im Reporting berücksichtigt werden.
Gleichzeitig verändert KI nicht nur die Suche, sondern auch unsere internen Prozesse. In der Content-Produktion, Recherche und Strukturierung sehen wir konkretes Potenzial, repetitive und zeitintensive Aufgaben zu automatisieren. Nicht, um Qualität abzugeben, sondern um Zeit für Strategie, Bewertung und Feinschliff zu gewinnen.
Ein zentrales Thema waren dabei KI-Agenten. Sie unterscheiden sich von klassischen KI-Tools dadurch, dass sie mehrstufige Aufgaben selbstständig bearbeiten können – etwa Recherche, Vorstrukturierung oder die Vorbereitung von Inhalten in klar definierten Workflows. Solche Agenten setzen wir bei Klixpert bereits gezielt ein, um Prozesse zu beschleunigen und konsistenter zu machen.
Klar wurde dabei auch: Der Mensch bleibt der Entscheider. KI unterstützt, skaliert und entlastet – Strategie, Qualität und Verantwortung bleiben beim Team.
Parallel dazu gewinnt Marke weiter an Bedeutung. In einer Welt, in der Inhalte zusammengefasst und Quellen gewichtet werden, profitieren vor allem bekannte, konsistente und vertrauenswürdige Absender. Rankings verlieren an Bedeutung, während Wiedererkennbarkeit und Vertrauen gewinnen.
Auch der Blick auf Kennzahlen verändert sich. Hoher Traffic ohne Wirkung tritt in den Hintergrund, während Brand Searches, Direct Traffic und qualitative Interaktionen wichtiger werden. Kurz gesagt: Wirkung schlägt Volumen.
Wo unser Fokus bei Klixpert liegt
Aus diesen Erkenntnissen leitet sich unser klarer Fokus für die kommenden Monate ab. Bei KLIXPERT setzen wir weiterhin auf sauberes SEO als Fundament, ergänzen dieses aber konsequent um Sichtbarkeit in KI-Systemen und effizientere interne Prozesse.
Dazu gehören strukturierte, verständliche und zitierfähige Inhalte, der gezielte Einsatz von GEO, AEO und AIO sowie saubere technische und inhaltliche Strukturen. Visuals verstehen wir dabei nicht als Beiwerk, sondern als strategischen Bestandteil von Search und Markenwahrnehmung.
Gleichzeitig investieren wir bewusst in KI-gestützte Workflows. Automatisierung, Agenten und spezialisierte KI-Systeme helfen uns, schneller, konsistenter und skalierbarer zu arbeiten – ohne den Anspruch an Qualität zu senken. Ziel ist nicht maximale Automatisierung, sondern bessere Nutzung unserer Zeit und Expertise.
Brand, Storytelling und Social Media spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie schaffen Kontext, Vertrauen und Wiedererkennung und wirken kanalübergreifend auf Search, KI und Performance ein.
Die Q4 Teamweek war damit kein Abschluss, sondern ein Startpunkt. Sie hat unsere Richtung geschärft: weg von isolierten Maßnahmen, hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Sichtbarkeit, Effizienz und Markenwirkung.










