Google Ads und Meta Ads sind in fast jedem Performance-Setup gesetzt. Wer aber inkrementelles Wachstum sucht, sollte auch abseits der klassischen visuellen Kanäle denken.
Spotify füllt hier eine entscheidende Lücke. Richtig ausgesteuert fungiert Audio als valider Zubringer für deine Conversion-Kanäle.
Warum Audio?
Das Hauptargument für Audio im Marketing-Mix ist die Erreichbarkeit. Visuelle Werbung auf Social Media oder im Display-Netzwerk konkurriert oft mit anderen Inhalten um die Aufmerksamkeit des Nutzers. Audio kann diesen Engpass umgehen.
Spotify erreicht deine Zielgruppe in “screen-less moments” – Situationen, in denen Bildschirme keine Rolle spielen: beim Pendeln, im Fitnessstudio oder während der Arbeit.
Audio schafft damit Touchpoints an Stellen der Customer Journey, die rein visuell orientierte Kampagnen systembedingt auslassen.
Spotify Ads – Targeting
Oft wird Audio-Werbung fälschlicherweise mit klassischem Radio gleichgesetzt – hohe Reichweite, aber enorme Streuverluste. Spotify Advertising funktioniert technisch jedoch wie Display-Advertising: datengetrieben.
Wir steuern Kampagnen nicht nach “Gefühl”, sondern basierend auf Nutzerdaten. Für Performance-Setups sind z.B. folgende Targeting-Optionen relevant:
- Demografie & Geografie: Standard-Selektion nach Alter, Geschlecht und Standort.
- Interessen & Nutzerverhalten: Basierend auf Podcast-Konsum und gehörten Genres lassen sich Rückschlüsse auf die Zielgruppe ziehen.
- Real-Time Context: Man platziert Ads passend zur aktuellen Tätigkeit. Wer eine “Workout”-Playlist hört, ist empfänglicher für Sportartikel. Wer “Konzentration” oder “Deep Focus” hört, passt in B2B- oder Produktivitäts-Kontexte.
Das Ergebnis ist eine effiziente Ausspielung, die Budgetverschwendung minimiert und die Relevanz der Message erhöht.
Die Messbarkeit: Der Blick über den “Last Click” hinaus
Die Stärke von Audio, und damit Spotify, liegt selten im direkten Klick, sondern in der Beeinflussung des Nutzerverhaltens. Daher erfordert es hier ein Umdenken in der Attribution: Weg vom reinen “Last Click”, hin zu einer holistischen Betrachtung.
Erfolgreiche Kampagnen messen wir hier nicht primär an Leads oder der CTR, sondern an Korrelationen: Steigt das Suchvolumen nach der Brand/dem Unternehmen? Erhöht sich der direkte Traffic während der Laufzeit? Audio wirkt oft unsichtbar im Hintergrund, schiebt die Performance in den “messbaren” Kanälen jedoch an.
Spotify im Zusammenspiel mit anderen Performance-Kanälen
Der größte Fehler wäre, Audio isoliert zu betrachten. Spotify spielt seine Stärken vor allem im Zusammenspiel mit anderen Plattformen aus. Es fungiert oft als der erste Kontaktpunkt, der das Interesse weckt, bevor der Nutzer später über Google, Social Media oder KI-Erwähnungen konvertiert.
Audio schafft die nötige Aufmerksamkeit und Markenpräsenz (“Awareness”), die später die Klickwahrscheinlichkeit in anderen Medien erhöht. Wer Audio in seinen Mix integriert, sorgt dafür, dass der Funnel oben stetig gefüllt wird, wovon die BOFU-Kanäle am Ende profitieren. Es geht also nicht um “Entweder-oder”, sondern um eine sinnvolle Symbiose.
Unser Fazit bei klixpert.io
Der digitale Werbemarkt wird voller und lauter. Sich allein auf die großen visuellen Netzwerke zu verlassen, begrenzt oft das Wachstumspotenzial. Spotify Advertising bietet hier eine spannende Möglichkeit, um die Zielgruppe in einem “anderen” Umfeld zu erreichen.
Für Unternehmen und Brands, die ihren Marketing-Mix breiter aufstellen wollen, kann Audio eine logische Ergänzung sein. Es schließt die Lücke in den Momenten, in denen Bildschirme keine Rolle spielen, und sorgt so für eine lückenlose Präsenz entlang der gesamten Customer Journey.
Wir bei klixpert.io unterstützen Unternehmen dabei, ihr Performance Marketing ganzheitlich zu optimieren. Ob Google, Meta oder neue Kanäle wie Spotify und Reddit – wir sind dein Partner. Melde dich gerne für einen Austausch, um Potenziale zu identifizieren und dein Performance Marketing auf ein neues Level zu bringen.















