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Fortlaufende Erweiterungen, was Innovation, Channels und Strategien betrifft, sind dabei unverzichtbar.

Mit einem wachsenden Team machen wir starkes Wachstum möglich.

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KLIXPERT.io / Performance Marketing / Spotify Ads: Werbung auf Spotify schalten – Formate, Kosten & Strategie

Spotify Ads: Werbung auf Spotify schalten – Formate, Kosten & Strategie

Google Ads und Meta Ads sind in fast jedem Performance-Setup gesetzt. Wer aber inkrementelles Wachstum sucht, sollte auch abseits der klassischen visuellen Kanäle denken.

Spotify füllt hier eine entscheidende Lücke. Mit über 600 Millionen Nutzern weltweit bietet die Plattform Zugang zu einer Zielgruppe, die in „screen-less moments” aktiv ist – und damit für visuelle Kanäle unsichtbar bleibt. Richtig ausgesteuert fungiert Werbung auf Spotify als valider Zubringer für deine Conversion-Kanäle.

Was sind Spotify Ads?

Spotify Ads sind Werbeanzeigen, die innerhalb der Spotify-Plattform an Nutzer der kostenlosen Version ausgespielt werden. Sie erscheinen zwischen Songs, innerhalb von Podcasts oder als visuelle Formate in der App. Über den Spotify Ads Manager können Unternehmen ihre Kampagnen selbst aufsetzen, steuern und optimieren – datengetrieben und mit präzisem Targeting.

Im Gegensatz zu klassischer Radiowerbung basiert Spotify Advertising auf echten Nutzerdaten: Hörverhalten, Interessen und demografische Merkmale fließen direkt in die Ausspielung ein. Das macht Werbung auf Spotify messbar und steuerbar.

Spotify Ad-Formate im Überblick

Spotify bietet verschiedene Werbeformate, die sich je nach Kampagnenziel und Zielgruppe kombinieren lassen:

  • Audio Ads: Das Kernformat. 15- bis 30-sekündige Spots, die zwischen Songs abgespielt werden – begleitet von einem klickbaren Companion-Banner. Audio Ads erreichen Nutzer in Momenten voller Aufmerksamkeit, da Spotify oft über Kopfhörer konsumiert wird.
  • Video Ads: Video Takeover Ads werden angezeigt, wenn die App im Vordergrund aktiv ist. Sie kombinieren die Wirkung von Bewegtbild mit der Reichweite von Spotify – ideal für Branding-Kampagnen.
  • Podcast Ads: Werbung innerhalb von Podcasts als Pre-, Mid- oder Post-Roll. Besonderheit: Podcast Ads werden auch bei Premium-Nutzern ausgespielt, da sie Teil des Podcast-Contents sind. Das erschließt eine Zielgruppe, die über Musik-Ads nicht erreichbar ist.
  • Sponsored Content & Showcase Ads: Visuelle Formate innerhalb der Spotify-App, z.B. im Browse-Bereich oder als Sponsored Playlist. Sie eignen sich besonders für Awareness und Markenpositionierung.

Für Performance-Setups sind vor allem Audio Ads und Podcast Ads interessant. Audio Ads bieten das beste Verhältnis aus Reichweite und Kosten, während Podcast Ads durch die native Integration besonders glaubwürdig wirken.

Was kosten Spotify Ads?

Spotify Ads werden über ein Auktionssystem auf CPM-Basis (Cost per Mille / Kosten pro 1.000 Impressions) abgerechnet. Die tatsächlichen Kosten hängen von Zielgruppe, Wettbewerb und Format ab.

Als Orientierung:

  • Mindestbudget im Ads Manager: Bereits ab ca. 15–25 € Tagesbudget können Kampagnen im Self-Serve-Modus geschaltet werden.
  • Audio Ads CPM: Typischerweise zwischen 5 € und 25 € CPM, abhängig vom Targeting und der Saisonalität.
  • Podcast Ads CPM: In der Regel höher als Audio Ads, da die Zielgruppe engagierter ist und Premium-User eingeschlossen sind.
  • Managed Campaigns: Für größere Budgets bietet Spotify betreute Kampagnen mit individueller Beratung an – mit entsprechend höherem Mindestinvest.

Im Vergleich zu Google oder Meta Ads liegt der CPM von Spotify oft niedriger, insbesondere bei breiterem Targeting. Die Herausforderung liegt weniger im Mediabudget als in der kreativen Umsetzung: Ein guter Audio-Spot muss produziert werden.

Spotify Werbung schalten: So geht’s

Spotify hat die Einstiegshürde deutlich gesenkt. Über den Spotify Ads Manager (ehemals Spotify Ad Studio) lassen sich Kampagnen in wenigen Schritten selbst aufsetzen:

  1. Konto erstellen: Registrierung im Spotify Ads Manager unter ads.spotify.com. Ein bestehendes Spotify-Konto reicht als Basis.
  2. Kampagnenziel wählen: Reichweite (Awareness), Website-Traffic oder Engagement – je nach Ziel optimiert Spotify die Ausspielung.
  3. Zielgruppe definieren: Über die Targeting-Optionen (siehe nächster Abschnitt) die gewünschte Audience eingrenzen.
  4. Creative hochladen oder erstellen: Eigenen Audio- oder Video-Spot hochladen. Spotify bietet auch ein kostenloses Voiceover-Tool direkt im Ads Manager an.
  5. Budget & Laufzeit festlegen: Tages- oder Gesamtbudget definieren, Laufzeit einstellen – fertig.

Für Unternehmen, die das Setup nicht selbst übernehmen wollen oder größere Budgets effizient einsetzen möchten, übernehmen wir Konzeption, Produktion und Steuerung der Kampagnen.

Warum Audio?

Das Hauptargument für Audio im Marketing-Mix ist die Erreichbarkeit. Visuelle Werbung auf Social Media oder im Display-Netzwerk konkurriert oft mit anderen Inhalten um die Aufmerksamkeit des Nutzers. Audio kann diesen Engpass umgehen.

Spotify erreicht deine Zielgruppe in „screen-less moments” – Situationen, in denen Bildschirme keine Rolle spielen: beim Pendeln, im Fitnessstudio oder während der Arbeit.

Audio schafft damit Touchpoints an Stellen der Customer Journey, die rein visuell orientierte Kampagnen systembedingt auslassen.

Targeting: So erreichst du deine Zielgruppe auf Spotify

Oft wird Audio-Werbung fälschlicherweise mit klassischem Radio gleichgesetzt – hohe Reichweite, aber enorme Streuverluste. Spotify Advertising funktioniert technisch jedoch wie Display-Advertising: datengetrieben.

Wir steuern Kampagnen nicht nach „Gefühl”, sondern basierend auf Nutzerdaten. Für Performance-Setups sind z.B. folgende Targeting-Optionen relevant:

  • Demografie & Geografie: Standard-Selektion nach Alter, Geschlecht und Standort.
  • Interessen & Nutzerverhalten: Basierend auf Podcast-Konsum und gehörten Genres lassen sich Rückschlüsse auf die Zielgruppe ziehen.
  • Real-Time Context: Ads werden passend zur aktuellen Tätigkeit platziert. Wer eine „Workout”-Playlist hört, ist empfänglicher für Sportartikel. Wer „Konzentration” oder „Deep Focus” hört, passt in B2B- oder Produktivitäts-Kontexte.
  • Custom Audiences: Über den Spotify Ads Manager lassen sich eigene Zielgruppen auf Basis von Pixel-Daten oder CRM-Listen erstellen – ähnlich wie bei Meta.

Das Ergebnis ist eine effiziente Ausspielung, die Budgetverschwendung minimiert und die Relevanz der Message erhöht.

Die Messbarkeit: Der Blick über den „Last Click” hinaus

Die Stärke von Audio, und damit Spotify, liegt selten im direkten Klick, sondern in der Beeinflussung des Nutzerverhaltens. Daher erfordert es hier ein Umdenken in der Attribution: Weg vom reinen „Last Click”, hin zu einer holistischen Betrachtung.

Erfolgreiche Kampagnen messen wir hier nicht primär an Leads oder der CTR, sondern an Korrelationen: Steigt das Suchvolumen nach der Brand/dem Unternehmen? Erhöht sich der direkte Traffic während der Laufzeit? Audio wirkt oft unsichtbar im Hintergrund, schiebt die Performance in den „messbaren” Kanälen jedoch an.

Spotify im Zusammenspiel mit anderen Performance-Kanälen

Der größte Fehler wäre, Audio isoliert zu betrachten. Spotify spielt seine Stärken vor allem im Zusammenspiel mit anderen Plattformen aus. Es fungiert oft als der erste Kontaktpunkt, der das Interesse weckt, bevor der Nutzer später über Google, Social Media oder KI-Erwähnungen konvertiert.

Audio schafft die nötige Aufmerksamkeit und Markenpräsenz („Awareness”), die später die Klickwahrscheinlichkeit in anderen Medien erhöht. Wer Audio in seinen Mix integriert, sorgt dafür, dass der Funnel oben stetig gefüllt wird, wovon die BOFU-Kanäle am Ende profitieren. Es geht also nicht um „Entweder-oder”, sondern um eine sinnvolle Symbiose.

Häufige Fragen zu Spotify Ads

Wie viel kosten Spotify Ads?

Spotify Ads starten bereits ab ca. 15–25 € Tagesbudget im Self-Serve Ads Manager. Die Abrechnung erfolgt auf CPM-Basis, typische Audio-Ad-CPMs liegen zwischen 5 € und 25 €. Die tatsächlichen Kosten hängen von Zielgruppe, Format und Wettbewerb ab.

Welche Spotify Ad-Formate gibt es?

Spotify bietet Audio Ads (Spots zwischen Songs), Video Ads (Takeover bei aktiver App-Nutzung), Podcast Ads (Pre/Mid/Post-Roll in Podcasts) und Sponsored Content wie Showcase Ads im Browse-Bereich. Audio Ads sind das meistgenutzte Format.

Warum höre ich Werbung auf Spotify trotz Premium?

Spotify Premium schaltet Werbung zwischen Songs ab. Podcast-Werbung läuft jedoch auch bei Premium-Nutzern, da sie direkt in die Podcast-Episoden integriert ist. Für Werbetreibende ist das ein Vorteil: Podcast Ads erreichen auch die zahlende Zielgruppe.

Wie kann ich Spotify Werbung schalten?

Über den Spotify Ads Manager (ads.spotify.com) können Unternehmen Kampagnen selbst aufsetzen. Konto erstellen, Zielgruppe und Format wählen, Creative hochladen, Budget festlegen – fertig. Alternativ kann eine Agentur die Kampagnensteuerung übernehmen.

Lohnen sich Spotify Ads für kleine Budgets?

Ja. Durch die niedrigen Einstiegsbudgets im Ads Manager eignet sich Spotify auch für kleinere Kampagnen. Entscheidend ist weniger das Budget als die kreative Qualität des Spots und ein sauberes Targeting.

Mein Fazit

Der digitale Werbemarkt wird voller und lauter. Sich allein auf die großen visuellen Netzwerke zu verlassen, begrenzt oft das Wachstumspotenzial. Spotify Advertising bietet hier eine spannende Möglichkeit, um die Zielgruppe in einem „anderen” Umfeld zu erreichen.

Für Unternehmen und Brands, die ihren Marketing-Mix breiter aufstellen wollen, kann Audio eine logische Ergänzung sein. Es schließt die Lücke in den Momenten, in denen Bildschirme keine Rolle spielen, und sorgt so für eine lückenlose Präsenz entlang der gesamten Customer Journey.

Wir bei KLIXPERT.io unterstützen Unternehmen dabei, ihr Performance Marketing ganzheitlich zu optimieren. Ob Google, Meta oder neue Kanäle wie Spotify und Reddit – wir sind dein Partner. Melde dich gerne für einen Austausch, um Potenziale zu identifizieren und dein Performance Marketing auf ein neues Level zu bringen.

Avatar von Josef Brinck Oblasser

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