SEO für Blogs – Anleitung & Tipps

SEO für Blogs - Anleitung & Tipps

Suchmaschinenoptimierung für Blogs bedeutet schon lange nicht mehr nur die Platzierung von möglichst vielen Keywords an bestimmten Stellen eines Blogbeitrags. Google ist mit der Zeit immer cleverer geworden und deshalb müssen auch unsere SEO-Maßnahmen immer cleverer werden. Gute Blogbeiträge, die auch im Suchmaschinen Ranking relevant sind, sind das A und O für ein gelungenes Content Marketing. Wir bringen dich auf den neuesten Stand und beschreiben in diesem Artikel die effektivsten SEO-Kniffe, die wir 2019 gelernt haben.

So optimierst du deine Blogbeiträge für Google:

Bevor du deinen Blogbeitrag beginnst solltest du dich für ein Keyword entscheiden, dem du diesen Beitrag widmest. Dazu betreibst du am besten erstmal eine ausführliche Keywordrecherche. Das kannst du entweder direkt über die Google Suchmaschine erledigen oder du verwendest ein passendes SEO-Tool wie “semrush”. Hast du das passende Keyword gefunden, kannst du mit deinem Beitrag beginnen. Ich fange zum Beispiel gerne mit der Überschriftenstruktur an. Dann muss ich im Nachhinein nur mehr den passenden Inhalt einfügen.

Die richtigen Überschriften

Bereits bei den Überschriften gibt es neben den richtigen HTML Tags (<h1>, <h2>, …) einiges zu beachten.

Überschriftenstruktur im Blogbeitrag

Das sind die wichtigstens SEO-Maßnahmen für deine Überschriften:

Natürlich sollten deine Überschriften dem Leser Aufschluss darüber geben, was er im nachfolgenden Text lesen wird. Aber du solltest auch Keywords in deinen Überschriften einbauen. Das Verwenden von Keywords in deinem Überschriften hängt zwar nicht unmittelbar mit einem guten Ranking zusammen, aber es gibt der Suchmaschine und auch deinen Lesern Klarheit darüber, um was es in deinem Text geht. Denn, je informativer dein Text für den User ist, desto besser wird er auch von Google bewertet.

Am besten baust du dein Keyword irgendwo am Anfang deiner Hauptüberschrift ein. Je weiter vorne, desto besser. Außerdem solltest du das Keyword auch in 2-3 deiner Unterüberschriften verwenden. Am besten denkst du dir dafür Variationen deines Keywords aus z.B. Porridge = warmes Frühstück = Haferbrei

Tipp:

Hilfreich für dein SEO ist es auch, wenn du am Anfang deines Blogbeitrags ein Inhaltverzeichnis einbaust. So können nicht nur deine H1 sondern auch Unterüberschriften in den SERPs (Search Engine Result Pages) angezeigt werden. Das hilft dem User auf einen Blick noch genauer zu erkennen, worum es in deinem Beitrag geht. Außerdem kann er direkt auf einen für ihn interessanten Unterpunkt in deinem Artikel springen, ohne durch den ganzen Artikel zu scrollen.

Überschriften in den SERPs

 

Texte für die Suchmaschine optimieren

Suchmaschinen suchen nach Seiten mit ausreichend maschinenlesbarem Inhalt, vorausgesetzt, diese Seiten erfüllen die Ziele potenzieller Besucher. Bilder oder Infografiken ohne Alternativtext und andere Nicht-Text-Inhalte sind für Suchmaschinen Crawler praktisch unsichtbar. Das bedeutet, deine Seite muss auch ein Text-Element enthalten, um bei Google zu ranken.

Wie lange soll der Text sein?

Die optimale Länge deines Textes hängt meist mit dem Thema zusammen, das du behandeln möchtest. Denke daran, dass du möglichst alle Fragen beantwortest, die User zu diesem Thema haben. Beleuchte dein Thema also so umfassend wie möglich. Wenn deine Leser den Beitrag interessant finden, wird er auch von Google besser bewertet. Dein Beitrag sollte jedenfalls mindestens 300 Wörter haben. Besser wäre aber zwischen 600-800 Wörter. Und sehr umfassende Beiträge können auch schon mal die 1.500 Wörter Grenze knacken.

Wie viele Keywords muss der Text enthalten?

Die Grundregel lautet: Der Text sollte mindestens einmal das exakte Keyword enthalten, am besten gleich im ersten Absatz. Du solltest aber auch darüber hinaus dein Keyword und Variationen deines Keywords im Text verwenden, denn deine Websitebesucher und auch Google wollen in deinem Artikel Informationen genau zu diesem Keyword lesen.

Wenn du dein Thema nicht verfehlen möchtest, wirst du ohnehin nicht drum herum kommen hin und wieder mal ein Keyword einzubauen. Achte aber darauf dies nicht zwanghaft und unnatürlich zu machen. Vermeide auch Keyword-Stuffing (extrem viele Keywords) in deinem Text. Dieses Verhalten wird Google als Spam gewertet und wirkt sich schlecht auf dein Ranking aus.

Tipp:

Vergiss die Keyword-Dichte! Schreibe für deine Leser und nicht für die Suchmaschine. Verfasser einen informativen und hochwertigen Text zu deinem Thema. Dann erledigt sich die Frage nach der Keyword-Dichte ganz von selbst.

Meta Title, Description und URL

Wenn du deinen Text fertig geschrieben hast, solltest du dich noch um Meta Title und Description kümmern.

Der perfekte Meta Title

Der Meta-Title oder Seitentitel benennt deinen Beitrag bzw. das HTML Dokument. Er ist wichtig für Google, um die Seite einem Keyword zuzuordnen. Das Keyword oder die exakte Keywordphrase sollte also unbedingt im Seitentitel vorkommen, um der Suchmaschine zu helfen den Beitrag dem richtigen Suchbegriff zuzuordnen. Je weiter vorne, desto besser. Auch hier gilt wieder: Keyword-Stuffing ist ein absolutes NO-GO! Verwende ein Keyword nicht öfter als zwei mal.

Achte auch darauf, dass der Seitentitel nicht mehr als 50 – 60 Zeichen lang ist, sonst wird er in den Suchergebnissen nicht vollständig angezeigt oder durch einen anderen Text ersetzt. Ein optimaler Meta Title zum Keyword “Porridge” wäre also: “Porridge – so gesund ist warmes Frühstück!” Wenn möglich, sollte der Title weitgehend mit deiner Hauptüberschrift übereinstimmen, damit der potentielle Seitenbesucher gleich schon in den Suchergebnissen erkennt um was es in dem Blogartikel geht.

Meta Description richtig erstellen

Die Meta Description beeinflusst zwar dein Ranking nicht direkt, es geht aber darum dem User kurz und knackig zu erklären, worum es in deinem Beitrag geht. Auf jeden Fall kann eine gute Description dabei helfen die Klickrate (Click-through-rate oder CTR) zu verbessern. Der Inhalt der Meta-Beschreibung sollte zwischen 50 und 300 Zeichen enthalten und eine nützliche Beschreibung der Seite sein, die zugleich Suchklicks auslöst.

Verwende Keywords in der Description. Diese erscheinen dann im Snippet fettgedruckt, wodurch die Sichtbarkeit der Seite erhöht wird und potentielle Besucher eher aufmerksam werden. Dadurch sendet Google das Signal, eine besonders hilfreiche Seite zu diesem Thema gefunden zu haben. Aber auch hier wieder – kein Keyword-Stuffing. Das wirkt vor allem in der Meta Description extrem spammy und wird auch von der Suchmaschine schlecht bewertet.

SEO-optimierte URL

Auch bei der Erstellung der URL gibt es ein, zwei Dinge zu beachten. Wieder ganz wichtig: Keywords. Sind die wichtigen Keywords in der URL enthalten, wird die Seite für die Suchmaschine relevanter und auch Besucher können anhand der URL das Thema der Seite auf einen Blick zu identifizieren. Verwende immer Bindestriche, um die einzelne Wörter zu trennen. Zahlen sind erlaubt, Sonderzeichen sind tabu! Für einen Artikel mit dem Titel “Porridge – so gesund ist warmes Frühstück!” lautet die URL: “www.meineseite.com/porridge-warmes-fruehstueck-gesund”

Bilder und Medien

Um deinen Blogbeitrag für den Leser noch ansprechender und informativer zu gestalten ist es wichtig, dass du Medien wie Bilder, Videos oder Infografiken in deinen Blog einbaust.

Bilder richtig benennen

Wie bereits erwähnt kann die Suchmaschine keine Bilder erkennen. Deshalb ist es wichtig die Bilddatei sowie Alternativtext (alt-Tags) richtig zu benennen. So erhöhst du die Relevanz deines Beitrags für ein bestimmtes Keyword. Außerdem können deine Bilder so auch in der Google Bildersuche gefunden werden. Aber nicht nur als Ranking-Faktor, auch für potentielle Seitenbesucher ist die passende Bildbezeichnung relevant. Blinde User können die Bilder nicht sehen und verwenden sogenannte Screen-Reader, die alt-Tags auslesen.

Beschreibe also im Dateinamen und Alternativtitel immer das, was auf dem Bild zu sehen ist:

Dateiname: porridge-warmes-fruehstueck-gesund
alt-title: Porridge – warmes Frühstück ist gesund

Tipp:

Infografiken sind ein gutes Mittel, um Themen übersichtlich und anschaulich darzustellen. Vielleicht hat nicht jeder immer die Zeit, einen ganzen Beitrag zu lesen, aber in einer Infografik bekommt man einen schnellen Überblick zum Thema. Ein weiterer Pluspunkt: Eine gut ausgearbeitete Infografik, die auch schön anzuschauen ist, wird gerne auf Sozialen Netzwerken geteilt!

Interne und externe Links

Wenn du mit deinem Blogbeitrag fertig bist, solltest du nicht auf interne Links vergessen. Die können sowohl auf Landingpages als auch auf weitere relevante Beiträge verweisen. Wichtig: Der erste Link sollte auf dein Hauptkeyword im ersten Absatz gesetzt werden und auf eine Landingpage verlinken. Achte außerdem auf passende Ankertexte. Diese sollten zum Seitentitel, URL und Thema der Zielseite passen. Setze auch hin und wieder externe Links. Verlinke aber nicht mehr als eine externe Seite pro Beitrag und verlinke nur auf hochwertige Seiten. Außerdem solltest du nicht mit Keywords auf externe Seiten verlinken, für die du selbst ranken möchtest.

Wenn du all das beachtest, hast du schon ganz viel richtig gemacht. Möchtest du noch mehr zum Thema SEO für Blogs wissen? Dann schau dir unseren Artikel “11 Tipps für den perfekten Blog” an.


Julia Baumgartl

Geschrieben von Julia Baumgartl am 30. Oktober 2019

Ich bin seit 2019 bei KLIXPERT im Inbound Marketing Team dabei. Als ausgebildete Journalistin hat es mir schon immer Spaß gemacht Geschichten zu erzählen. Bei KLIXPERT bin ich für die Content-Erstellung, das Storytelling und die Pressearbeit zuständig.

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