Die wichtigsten Kennzahlen (KPI’s) in Google Ads – Schnellüberblick

Kennzahlen KPIs Google Ads

Wer seine erste Kampagne, Anzeige oder ersten Keywords in Google Ads anlegt, stößt schnell auf Listen und Tabellen mit Zahlen, Prozentwerten und Kosten! Da kann man schnell den Überblick verlieren. Aber man muss nicht jede Zahl die ein Google AdWords Konto ausspuckt analysieren und verstehen. Es gibt einige wenige mit denen man eine erfolgreiche Online Marketing Kampagne aufsetzen und den „Growth“ ankurbeln kann!

Für einen täglichen Überblick unserer Google Ads Kampagnen konzentrieren wir uns auf 5 wichtige KPI’s (=Key Performance Indicators). Das sind: Conversions, Cost-per-acquisition (CPA), Klicks, Klickrate (CTR) und Cost-per-click (CPC).

Mit diesen fünf Kennzahlen kann man schnell und effektiv erkennen, ob eine Kampagne gut oder schlecht läuft!

Conversions – Lead/Verkauf

Wer online Werbung macht, macht das dies nicht ohne Grund! Es geht darum etwas gewinnbringend zu vermarkten.  Conversions, gemessen in absoluten Zahlen, sind ein wichtiger Indikator ob eine Kampagne oder eine Anzeige gut oder schlecht funktioniert.

Jede Conversion verbessert den Algorithmus auf dessen Basis Google Advertising der Zielgruppe Ergebnisse ausliefert. Es wird im Hintergrund eine generische Buyer Persona erstellt die es Google ermöglicht aus jedem Klick das beste für Sie herauszuholen. Egal welcher Algorithmus verwendet wird. Conversions maximieren, Ziel-ROAS usw. 

Wer keine Conversions erzielt sollte sich mit Conversion Optimierung und seinem Conversion-Path intensiv auseinandersetzen. Da scheint es Probleme zu geben. Eine Masse an Klicks ohne Conversion bringt nichts!

Um zu sehen ob unsere Kampagnen sauber laufen haben wir die Conversions immer im Blick! Egal ob jemand anruft, ein Formular absendet, einen Kauf tätigt oder sich beim Newsletter anmeldet. Es ist einer der wichtigsten KPI’s in unsere Branche. Ziele kann man nur erreichen wenn es Zahlen/Werte gibt an denen man sich messen kann.

Cost-per-acquisition = CPA

Aufbauend auf den Conversions ist es wichtig zu wissen was ein neuer Lead kostet. Basis für einen top CPA ist eine Landing Page, die auch gut konvertieren kann. Man kann sehr schnell Geld verbrennen, wenn der Conversion-Path nicht an die Buyer Persona angepasst ist!

Damit wir sehen ob die Kampagnen, Anzeigen und Keywords auch passen, checken wir regelmäßig die CPA Werte. Die Kosten die ein Lead generiert bis er ein Formular oder ähnliches absendet müssen in Relation zum Umsatz stehen, den ein potentieller Neukunde generiert.

Sie sollten natürlich nicht in Panik verfallen wenn mal schlechtere Werte erzielt werden. Der Schnitt zählt. Behalten Sie den CPA immer im Auge!

Klicks

Jeder will viele Besucher auf der Webseite haben. Das ist klar! Aber viel hilft nicht immer viel. Viele Klicks und eine schlechte CPA zeigen nur, dass eine Kampagne nicht richtig gut konfiguriert ist. Die Klicks sollten immer in Relation zu den Conversion stehen.

Natürlich gilt es hier zu unterscheiden welches Anzeigenformat gewählt wurde: Remarketing- oder Displaykampagnen* erzielen oft eine höhere Anzahl an Klicks und Impressionen als Suchanzeigen. Für Klicks ziehen wir noch die Kennzahlen aus Google Analytics heran, um zu sehen was diese Besucher auf der Website so treiben.

Wichtig bei den Klicks in Google Ads ist, dass nicht die Masse zählt, sondern die Qualität der Klicks. Wenn die Conversions mit den Klicks wachsen, haben Sie vieles richtig gemacht!

*Beim Displaynetzwerk oder Banner Ads muss man generell checken wo die Anzeigen ausgeliefert werden. Da nahezu jede Seite im Web mittlerweile Adslots über Google Adsense oder ähnliches zur Monetarisierung ihre Webseite anbietet kann man sehr schnell auf einer „unseriösen“ Webseiten landen.

Klickrate – Click-through-rate (CTR)

Jede AdWords Kampagne hat ihre Anzeigen und Keywords. Die Click-through-rate oder Klickrate zeigt wie effektiv die Texte der Anzeigen formuliert sind und den „Surfer“ dazu stimulieren auf die Anzeige zu klicken. Je höher desto besser! Man muss hier wieder das Ganze im Blick haben.

Eine hohe CTR und eine niedrige Conversionrate zeigen, dass mit der Website etwas nicht stimmt. Es werden zwar Besucher angeregt auf der Webseite vorbeizuschauen, aber sie sind nicht überzeugt ihre Kontaktdaten zu hinterlassen oder einen Kauf zu tätigen.

Eine hohe CTR heißt die AdWords Anzeigen haben bei der Zielgruppe Relevanz! Es wird somit die richtige Zielgruppe oder Buyer Persona targetiert. Wenn jetzt noch der CPA stimmt, dann melden Sie sich bitte bei uns, dann haben Sie Google Ads verstanden 😉

CPC = Cost-per-click

Was kostet mich ein Klick? Je weniger desto besser! Google geht sogar so weit, dass sie gut optimierten Kampagnen Rabatte geben. Je relevanter deine Anzeige ist desto günstiger günstiger wird es!

„Der Qualitätsfaktor ist eine Schätzung der Gesamtleistung in Anzeigenauktionen und wird in der Auktion nicht zur Bestimmung des Anzeigenrangs verwendet.“Qualitätsfaktor – Definition

Der Cost-per-click ist somit nicht nur ein guter Indikator im Bezug auf den Wettbewerb, sondern gibt Ihnen auch ein Feedback über die Qualität der Landing Page. Beispiel: „Brustvergrößerung München“ kann schon mal 3-5€ pro Klick kosten, wenn die Landing Page nicht gut optimiert ist. Generell gilt: Je stärker ein Keyword beworben wird, desto teurer wird es.

Wenn Google gewillt ist Ihnen Rabatte für Klicks zu geben, ist davon auszugehen, dass Ihre Seite gut optimiert ist!

Da Google über den CPC und die Keywords dahinter Einblicke in ihre Qualitätssicherung geben, kann man daran erkennen wie Google eine Landing Page bewertet, was in weitere Folge wieder relevant fürs SEO ist.

Der CPC ist für uns wichtig aber nicht ausschlaggebend. Es gibt sehr kompetitive Märkte, da sind CPC’s über 2-3€ keine Seltenheit.


Flo Narr

Geschrieben von Flo Narr am 10. August 2019

Ich bin technischer Leiter, "Technology Evangelist" und Ansprechpartner für HubSpot und Google Ads. Seit 2018 bin ich Miteigentümer von KLIXPERT.io und hinterlasse regelmäßig Spuren in diesem Blog ...

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