15 wichtige Bausteine für einen erfolgreichen Newsletter

15 wichtige Bausteine für einen erfolgreichen Newsletter

Ein Newsletter besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Von Absendername, Betreff und Pre-Header bis hin zu Bildern, Content und CTA’s. Die richtige Zusammensetzung dieser Bausteine entscheidet ob der Newsletter erfolgreich wird und zu den erwünschten Erfolgen führt.

In diesem Beitrag werden wir diese Bausteine genauer unter die Lupe nehmen. Eines sei zuvor noch gesagt. Jeder Newsletter sollte spezifisch auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. D.h. diverse Anpassungen und Optimierungen Ihres Newsletters sind ratsam und sinnvoll.

Die 3 fundamentalen Bausteine eines Newsletters:

Beginnen wir ganz von vorne. Wenn Ihr Abonnent eine Email im Posteingang empfängt, sieht er als Erstes drei absolut fundamentale Dinge.

  1. Den Namen des Absenders,
  2. den Betreff und
  3. den Pre-Header.

Hier entscheidet sich Ihr Abonnent, ob der Newsletter geöffnet wird, nicht geöffnet wird oder direkt im Papierkorb verschwindet.

1. Name des Absender:

Dies ist der Erste Text den Ihr Abonnent zu lesen bekommt. Wichtig ist es, einen Namen zu verwenden, den Ihre Abonnenten kennen und bereits vertrauen - z.B. der Name Ihres Unternehmens oder eine Persönlichkeit die mit Ihrem Unternehmen assoziiert wird.

Auch die Email Adresse vom Absender sollte eine offizielle Email Adresse Ihres Unternehmens sein.

Name der Vertrauensperson für Email Newsletter

Screenshot aus MailChimp

2. Der Betreff:

In 150 Zeichen müssen Sie hier das nötige Interesse erwecken. In der Kürze liegt die Würze. Nicht alle Email Provider zeigen die vollständige Betreffzeile an. Deshalb ist es wichtig in den ersten 30 Zeichen den Abonnenten zu überzeugen.

Schreiben Sie einen auffallenden, zielgruppenorientierten und zu Ihrem Content im Newsletter passenden Betreff. Der Text muss ins Auge stechen und auf eine nette Art und Weise den Abonnenten anweisen, den Newsletter zu öffnen. Denken Sie darüber nach welche Newsletter und Emails Sie öffnen.

Der Einsatz von bestimmten Emojis kann eine positive Wirkung haben. Da wir täglich mit Emojis kommunizieren haben wir hier unterbewusst ein gewisses Maß an Vertrauen aufgebaut. Diesen Vorteil können Sie im Betreff nutzen. Verwenden Sie zum Beispiel bei einem Sale “🔥 SALE!!! 🔥 Bis zu -70%...” Dies fällt im Posteingang auf, verrät gleich um was es geht und die Emojis bringen zusätzliches Vertrauen.

Betreff Zeile für Newsletter

Screenshot aus MailChimp

3. Pre-Header:

Der Pre-Header ist ein oft verschenkter Teilbereich nach der Betreffzeile. Wenn Sie den Pre-Header nämlich nicht ausfüllen, wird automatisch der erste Text im Newsletter verwendet. Nutzen Sie daher dieses Potential und schreiben Sie in weniger als 150 Zeichen kurz und pregnant um was es sich im Newsletter handelt.

Pre-Header Newsletter

Screenshot aus MailChimp

 

Erster Erfolg: der Newsletter wird geöffnet
Jetzt heißt es das Interesse Ihrer Abonnenten zu halten und weiter auszubauen. Die nächsten Bausteine entscheiden darüber, ob Ihr Newsletter ein Erfolg wird oder nicht.

Die folgenden Tipps werden Ihnen dabei helfen:

Wie erstellen Sie einen Email Newsletter?

Überlegen Sie sich das Ziel für Ihren Newsletter:

Bevor Sie mit der Erstellung Ihres Newsletters beginnen, müssen Sie sich im klaren sein, welches Ziel Sie erreichen möchten. Wie passt der Inhalt in Ihre allgemeine Content Strategie?

  • Wollen Sie neue Abonnenten?
  • Mehr Traffic für Ihre Webseite?
  • Möchten Sie Ihre Umsätze steigern?
  • Spannende Infos und News mitteilen?
  • Eine Werbekampagne/Sale unterstützen?

Ihr Email Newsletter sollte immer Ihre allgemeine Strategie unterstützen und stärken. Zum Beispiel wenn Sie die Umsätze für ein bestimmtes Produkt steigern möchten, können Sie Ihren Abonnenten einen spezifischen Discount anbieten, mit direktem Link zum Produkt im Shop.

Content, Content, Content:

Nachdem Sie Ihr Newsletter-Ziel herausgefunden haben, heißt es den passenden Content zu finden. Welche Themen sind gerade in Ihrem Unternehmen interessant? Was teilen Sie auf den sozialen Medien? Welche Blog Themen bearbeiten Sie? (Sie haben noch keinen Blog? Erfahren Sie im Bereich Content Marketing wie wichtig Blogs für Ihren SEO Content sind)

Sie können nun diese Themen und Bereiche aufgreifen und monatlich, wöchentlich die passenden Beiträge in Ihrem Newsletter verpacken.

Wenn Sie nach neuen Themen suchen, ist hier ein guter und vor allem zeitsparender Tipp: Wenn Sie guten Content entdecken, ein spannendes Thema finden, kopieren Sie den Link in Ihre Notizen. Im Laufe einiger Wochen sammeln sich hier unzählige Newsletter Themen zusammen, auf die Sie ganz einfach zurückgreifen können. Somit sparen Sie sehr wertvolle Zeit.

Erstellen Sie Ihr Newsletter Design:

Das Design ist äußerst wichtig. Verwenden Sie hier den selben Stil, der auf Ihrer Webseite und in den sozialen Medien verwendet wird. Dieses einheitliche Design sorgt für einen möglichst hohen Wiedererkennungswert. Das Unternehmenslogo sollte ganz oben im Newsletter ersichtlich sein.

Gestalten Sie das Design einfach mit einer übersichtlichen Struktur. Verwenden Sie ansprechende Überschriften, emotionale Bilder und auffällige CTA’s (call to action). Wenn Sie Produkte im Newsletter darstellen, verlinken Sie diese direkt in Ihren Shop oder auf die Landingpage und ergänzen Sie die Links mit einem CTA Button.

In der heutigen Smartphone Generation ist es außerdem äußerst wichtig, Ihr Design auf Mobilgeräte und Tablets zu optimieren. 50% der Newsletter Abonnenten lesen ihre Emails auf ihrem Smartphone.

Diverse Newsletter Software wie MailChimp oder HubSpot verwenden zwar eine automatische Anpassung, jedoch müssen Sie trotzdem den ein oder anderen Banner anpassen. Vor allem wenn diese einen Text im Bild enthalten. Sicherheit geht vor, daher empfiehlt es sich mehrere Test Emails zu versenden, bis der Newsletter auf allen Geräten zu 100% passt.

Die Anrede:

Bei einer organisierten Liste können Sie hier dementsprechend Ihre Abonnenten mit dem Namen direkt ansprechen. Mit sogenannten “Merge Tags” kann dies automatisiert werden.

Bei einer unvollständigen Liste sollte die direkte Ansprache jedoch vermieden werden. Hier können Sie die Anrede darauf fokussieren, womit sich Ihre Abonnenten an Ihrem Unternehmen identifizieren - z.B. bietet Ihr Unternehmen ein gesundes Müsli an. Dann könnte die Anrede heißen: “Hallo Müsli Lover,” Diese Anrede passt für all Ihre Abonnenten und bringt gleich Ihr Hauptthema ins Spiel.

Die Einleitung:

Hier wird es emotional. Sie müssen Ihre Abonnenten im ersten Satz abholen, sie fesseln. Überraschen Sie sie mit neuer Information, wichtigen Tipps, leichte Provokation - das sind alles Mittel, die den Leser animieren weiter zu lesen.

Die Newsletter Überschriften:

Verwenden Sie in den Überschriften Zahlen und bauen Sie Spannung auf. Bei einem Sale ist “-70%” eine wichtige Zahl in der Überschrift. Bei “5 Gründe für das gesündeste Müsli” erweckt die Zahl 5 großes Interesse. Der Leser will die 5 Gründe für das gesündeste Müsli lesen, diese sollten dann gegliedert und klar strukturiert dargestellt werden.

Sie können den Leser direkt mit einbeziehen. “Willst du auch mit einem gesunden Müsli morgens richtig durchstarten?” So können Sie das Interesse Ihrer Abonnenten erwecken. Es ist auch wichtig, für Abwechslung zu sorgen. Probieren Sie verschiedene Varianten aus. Die spätere Analyse wird Ihnen dann zeigen, auf welche Formate Ihre Abonnenten am besten reagieren.

Der Content:

Da Sie ein Newsletter-Ziel haben, wissen Sie auch schon welchen Content Sie nach der Überschrift einsetzen werden. Dieser sollte wie alle anderen Bausteine kurz, interessant und gut formatiert sein.

Bieten Sie auch den schnellen Lesern die Möglichkeit Ihren Newsletter durchzuscannen. Dies können Sie einfach mit wichtigen Wörtern in “Fett” erreichen. Schreiben Sie immer neue Beiträge, bieten Sie Abwechslung und informative Themen, welche Ihre Zielgruppe interessieren. Ziel ist es, dass Ihre Abonnenten bereits auf Ihren nächsten Newsletter warten und sich Fragen “Ich bin schon gespannt was heute kommt”.

Sie können den Content auch weiter zu einem Blog verlinken. Ermöglichen Sie Ihren Abonnenten die Chance den Artikel auf Social Media zu teilen. Infografiken und Bilder welche mit dem Content abgestimmt sind, vermitteln dem Leser Emotionen. Arbeiten Sie vor allem mit CTA’s und verweise auf das Produkt, den Beitrag auf Ihrer Website, die Landingpage, das vollständige Video etc.

Der CTA (Call to Action):

Wie der Name bereits aussagt: Der Ruf zur Handlung. Der Leser hat genug Interesse gehabt Ihren Newsletter zu öffnen und zu lesen. Mit dem richtigen CTA führen Sie Ihre Abonnenten auf Ihre Webseite.

Dies kann eine Landingpage für mehr Informationen über das Content Thema sein, ein Produkt welches Sie Ihren Abonnenten empfehlen oder sie auffordert vom persönlichen Sale gebrauch zu machen. Ein auffälliger Button mit dem Text “Jetzt Rabatt einlösen” kann sehr gut funktionieren.

CTA im Newsletter

Der Footer:

Der Footer enthält, wie Ihre Webseite, Informationen über Ihr Unternehmen. Impressum, Datenschutz, Quellenangaben. Diese können Sie direkt auf Ihre Webseite weiter verlinken. Dasselbe gilt auch für Ihre Social Media Icons. Verlinken Sie diese auf die dementsprechende Social Media Plattform.

Aus rechtlicher Sicht ist es wichtig Ihren Abonnenten die Möglichkeit zu geben, sich von Ihrem Newsletter abmelden zu können. MailChimp zum Beispiel hat hier ein vorgefertigtes Template erstellt. Sie geben diese Informationen einmalig ein und wird automatisch auf alle weiteren Templates und Kampagnen übernommen.

Wählen Sie für Ihre Bedürfnisse die passende Newsletter Software:

Anbieter gibt es viele. Welcher für Sie passt ist an Ihren Zielen orientiert. MailChimp bietet eine hervorragende gratis Version, in der Sie einfache und attraktive Templates erstellen können. Sie können dieses Templates für all Ihre zukünftigen Newsletter verwenden. Dies sorgt für Vertrauen bei Ihren Lesern und Sie können Ihre Zeit bei der Erstellung der Newsletter optimieren. Die Upgrades garantieren Ihnen das Einsetzen von neuen Tools und Erweiterung Ihrer Abonnenten.

MailChimp für Newsletter

Die Analyse:

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen. Was interessiert sie, welche Themen und Tipps sind ihnen wichtig? Die Analyse zeigt, wie gut Ihr Newsletter auf Ihre Zielgruppe abgestimmt ist. Sie können auch A/B Tests durchführen und unterschiedliche Versionen bei der selben Zielgruppe testen. Schauen Sie sich die Öffnungsraten an, dann wissen Sie welcher Betreff besser funktioniert. Anhand er Clickthrough Rate ermitteln Sie, ob Ihre Abonnenten auch auf Ihre CTA’s klicken.

Lernen Sie aus vergangenen Kampagnen und nutzen Sie dieses Wissen für die Nächste. Finden Sie auch heraus zu welcher Zeit Ihre Zielgruppe Ihren Newsletter am liebsten öffnet. MailChimp kann Ihnen beispielsweise eine passende Sendezeit empfehlen, was sehr nützlich sein kann.

Unopeners:

Es wird immer Abonnenten geben, bei denen Ihr Newsletter genau zur falschen Zeit in den Posteingang kommt. Über MailChimp haben Sie die Möglichkeit allen “Unopeners” welche Ihren Newsletter nicht geöffnet haben, denselben Newsletter erneut zu senden. So können Sie aus Ihrem hart erarbeiteten Newsletter nochmals ein paar Erfolge heraus holen.

Fazit:

Das Thema Newsletter ist sehr komplex. Einfacher wird es aber wenn Sie Schritt für Schritt diese Bausteine befolgen und systematisch durcharbeiten. Das tolle ist, sobald Sie ein passendes Template erstellt haben, können Sie dieses für fast all Ihre Kampagnen verwenden. Ein funktionierender Newsletter kann eine garantierte Umsatzquelle für Ihr Unternehmen werden. Deshalb lohnt es sich umso mehr einen erfolgreichen Newsletter zu kreieren und Ihre kostbare Zeit zu investieren.


Bernhard Wallner

Geschrieben von Bernhard Wallner am 12. April 2019

Online Marketing hat mich schon immer interessiert und fasziniert. Ich bin seit Ende 2018 bei KLIXPERT als Freelancer dabei. Als Inbound Marketing Spezialist sind meine Aufgabenbreiche: Content Erstellung, Social Media und Newsletter.

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